Franzosenaustausch der elften Klassen



In der Zeitspanne 8.4.-15.4. fand der erste Teil des Franzosenaustausches der elften Klassen mit Schülern aus Fontainebleau, Paris statt.

Am Sonntag 8.4 kamen die Franzosen nach Finnland. Wir haben sie am Nachmittag vom Flughafen abgeholt. Danach gab es Freizeit in den Familien. Einige sind in die Stadt gefahren und haben dort gebummelt und finnische “Pulla” gegessen. Andere haben zu Hause Filme geguckt und etwas gespielt.

Am Montag sind wir mit unseren Austauschschülern zur Schule gegangen. Dort hatten wir Unterricht von 8.00 bis 15.00. In der Mittagspause haben wir alle im Kabinett gegessen, damit wir uns besser kennenlernen. Nach der Schule sind wir zum Bowlen gegangen. Dies hat uns sehr Spaß gemacht. Nach dem Bowlen sind die meisten noch ins Vapiano essen gegangen. Manche von uns sind noch zur Tuomiokirkko und Hafen gelaufen. Das fanden die Franzosen sehr schön, denn es ist ganz anders als Frankreich. Nach dem kleinen Stadtrundgang sind alle mit ihren Franzosen nach Hause gefahren.

Am Dienstag, den 10.4. begannen wir den Tag mit einem gemeinsamen Projekt, in dem die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Frankreich und Finnland thematisiert wurden. Danach gab es einen rund zweistündigen Stadtrundgang durch Helsinki. Nach dem Mittagessen in der Schule machten wir uns auf den Weg zu der Fazerfabrik. Der Besuch beinhaltete eine Vorstellung von der Geschichte des Familienunternehmens und endete in eine Schmeckprobe von den vielen Produkten, die Fazer zu bieten hat. Nach dem Fazerbesuch hatten wir noch unter den Schülern gemeinsam einen Saunagang bei Allas direkt am Hafen organisiert. Dieser war für viele der Franzosen ihr erstes Mal in einer Sauna.

Mittwoch, der 11.04.2018 war ein besonderer Tag für uns. Es war der Tag, an dem wir mit unserem französischen Austauschschüler nach Tallinn fuhren. Früh am Morgen begann unsere Reise mit einem leckeren Frühstück am Bord unserer Fähre. Nachdem wir unsere Bäuche mit leckerem Essen gefüllt hatten, führte uns der französische Lehrer namens Michel durch die Altstadt von Tallinn. Wir erfuhren viele interessante Dinge und konnten einen spannenden Einblick in die Altstadt erleben.  Nach dem anstrengenden Stadtrundgang ließen wir uns in einem Pfannkuchenrestaurant nieder, um uns zu erholen und den kommenden Tagesplan noch einmal abzusprechen. Wir genossen unsere Pfannkuchen und teilten uns danach in verschiedene Gruppen auf, um selbständig die Stadt zu erkunden und unter anderem auch Souvenirs zu kaufen. Das Wetter beschenkte uns mit viel Sonnenschein und Wärme, welches unseren Tag noch schöner machte.  Leider fuhr unsere Fähre um 16.30 Uhr zurück, welches den Aufenthalt in Tallinn verkürzte. Trotzdem machte es uns viel Spaß, was so Mancher auch durch ein müdes Lächeln auf der Fähre nach Helsinki zeigte.

Am Donnerstag haben wir uns alle zusammen mit unseren Austauschpartnern in der Schule getroffen um unsere Projektarbeit weiter zu machen. Es ging um Unterschiede zwischen Deutschland, Frankreich und Finnland mit Themen wie zum Beispiel Wirtschaft, Kultur und Schule. Es war interessant über andere Kulturen zu diskutieren und Neues zu lernen. Danach hatten wir noch normalen Unterricht mit den Franzosen. Nach der Schule sind wir zusammen mit den Lehrern ins HAM gegangen, in dem wir eine Ausstellung über Paris besucht haben. Die Zusammenarbeit mit den Franzosen hat uns Spaß gemacht. Nach der Ausstellung hatten wir Freizeit, in der Manche ins Kino gegangen sind. Den Rest des Abends haben alle mit ihrem Austauschpartner verbracht.

Am Freitag hatten wir von 8 bis 11:30 Uhr normalen Unterricht mit den Franzosen zusammen, in der dritten und vierten Stunde hat Satu Saarinen ihnen einen Finnischkurs gehalten. Nachdem wir in der Schule gegessen haben, sind wir mit einem der französischen Lehrern zusammen zum Marktplatz aufgebrochen, um von dort aus die Fähre nach Suomenlinna zu nehmen. Dort haben wir uns zuerst etwas Stärkung im Supermarkt gekauft, danach sind wir in zwei verschiedenen Gruppen losgezogen, um die Insel zu besichtigen. Nach etwa einer Stunde trafen sich die beiden Gruppen zum Picknick, wonach wir zurück ans Festland gefahren und zu Mayas Geigenkonzert gegangen sind. Nach dem Konzert sind wir noch zu Maya nach Hause gefahren, um dort gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen.

Samstag war der letzte ganze Tag, bevor sich die Franzosen auf den Weg nach Hause machten. Er sollte besonders sein. Und so machten sich viele fertig, um am Morgen in einer Eishalle Schlittschuhfahren zu gehen. Viele der französischen Austauschschülern waren noch nie Schlittschuhfahren gewesen und so war es bestimmt ein wunderschönes Erlebnis für viele. Danach verbrachten viele Schüler zu zweit, in Gruppen oder mit der Familie zusammen Zeit. Es sind manche schwimmen, einige shoppen und andere Fahrradfahren gegangen. Am Abend jedoch machten wir uns alle bereit, um zusammen bei einer After-Party in der Deutschen Gemeinde den Abend zu verbringen und uns so richtig zu amüsieren. Es gab viel zu essen und einiges an Getränken. Es lief Musik zu der Menschen tanzten, Limbo machten oder sonst sich miteinander unterhielten. Um zehn war die Party jedoch leider vorbei und manche sind dann noch in die Stadt gegangen um die verbliebene Zeit noch kurz miteinander zu verbringen. Es war ein langer Tag gewesen und sofort am nächsten Morgen kam dann schon der Tag des Fluges.

Sonntag war unser letzter Tag, der Abfahrtstag. Wir trafen uns um 14.00 am Flughafen und haben uns verabschiedet nach einer wunderbaren Woche zusammen. Nach vielen Umarmungen verschwanden die Franzosen durch das Check-In.

Zum Glück ist die Reise aber noch nicht vorbei, da wir in 2 Wochen nach Paris fahren und uns alle wiedersehen!